How to: Survivalguide für den Semesterstart

Alle Welt erwartet, dass die nächste Generation topmotiviert aus den Betten springt und sich wieder einmal voller Elan ins Studium wirft. Keine Zeit für romantische Frühlingsgefühle, denn jetzt wird studiert!

In der Realität sieht das Ganze ein bisschen anders aus: Verschlafen, unfrisiert und mit einem riesen Kater von der letzten Partynacht stellen wir uns todesmutig den Herausforderungen, die im nächsten halben Jahr auf uns warten werden. Zumindest theoretisch, denn die Motivation scheint noch immer Urlaub auf den Malediven zu machen. Damit dein Semesterblues nicht das ganze Semester über andauert, haben wir hier ein paar Tipps, wie du den Semesterbeginn überlebst und dir das Uni-Leben ein bisschen versüßt:

Planung ist das A & O

Studium – ein Labyrinth aus Pflichtfächern, Lehrveranstaltungen, Prüfungen und Fristen, möglichst chaotisch und unübersichtlich. Um sich darin zurechtzufinden, ist eine gute Planung unerlässlich!

Beginn rechtzeitig, dich zu informieren. Schau dir das Vorlesungsverzeichnis und das Curriculum deines Studiums an und erschaffe einen Stundenplan. Welche Lehrveranstaltungen brauche ich fürs nächste Semester? Was ist verpflichtend? Welche Professoren sind empfehlenswert? Und ganz wichtig: verpass auf keinen Fall die Anmeldefristen. Das macht nur unnötigen Stress und endet für denjenigen, der am kürzeren Ast sitzt (Du!), häufig ohne Happy End.

Such dir einen Ausgleich

Du spielst leidenschaftlich gern Tennis, findest während dem Semester aber kaum Zeit dafür? Du wolltest dich schon immer mal in Yoga versuchen, aber konntest dich bis jetzt nicht dazu aufraffen? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür, Nägel mit Köpfen zu machen. Bei der Planung deines Semesters solltest du auf jeden Fall einmal pro Woche die Ausübung eines deiner Hobbys einplanen, um den Kopf von Uni, Lernen und Prüfungsstoff frei zu bekommen.

Miste aus

Um fit ins neue Semester starten zu können, solltest du zuallererst jeglichen alten Ballast des letzten loswerden. Verkaufe Bücher und Skripten, die du nicht mehr brauchst. So gut wie alle Universitäten und Studienrichtungen bieten eine Art Bücherbörse, wo du deine alten Unterlagen zu einem angemessenen Preis loswerden kannst. Gleichzeitig bekommst du die Möglichkeit, dich selbst mit den Bücher einzudecken, die du für den nächsten Abschnitt benötigst – und sparst dabei auch noch ziemlich viel Geld. Geld, was du sehr gut für den nächsten Punkt verwenden kannst 😉

Nervennahrung

Studentenfutter, KitKats, Maoams und die Familienpackung Lachgummis – egal ob du eher ein Schokoliebhaber bist oder Fruchtgummis den Vorzug gibst: habe immer eine Handvoll deiner Lieblingssorte griffbereit. Snacks retten dich durch langatmige Vorlesungen und halten das Magengrummeln auf ein Minimum beschränkt, wenn du vor lauter studieren mal keine Zeit für das Mittagsbuffet hattest. Und jetzt mal ehrlich: Essen geht immer, selbst wenn der Kopf voll ist, oder? 😉

Chilltime

Wer viel lernt, muss auch wieder entspannen – auf jeden Fall dann und wann! Wenn du unter der Woche deine Gehirnzellen zu Höchstleistungen anspornst, darfst du am Wochenende ruhig ein bisschen relaxen. Auszeiten sind wichtig, um Körper und Geist die Möglichkeit zu geben, leere Akkus wieder aufzuladen und fit und motiviert in die neue Woche zu starten. Schnapp dir deine Clique und tanzt bis zum Morgengrauen. Oder lass dir ein heißes Bad ein und versinke inmitten von duftenden Schaumbergen in der Welt von Jane Austen und Harry Potter. Oder starte einen Serienmarathon und schau eine ganze Staffel deiner Lieblingsserie ohne Unterbrechung. Pizzalieferservice und Disney-Pyjama natürlich inklusive.

Mit unseren Tipps schaffst du es, den Stresslevel auch während des Semesters überschaubar zu halten und ein bisschen Ferienflair mit auf die Uni zu nehmen. Und wenn alles nichts hilft, denk daran: Das nächste Wochenende kommt bestimmt. Und bis dahin habt ihr ja uns – wir leiden doppelt und dreifach mit euch mit!

 

Foto:

(c) Ines Ottenschläger

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