Studentenheim – Expectations vs. Reality

Gibt es das klischeehafte Studentenleben, wie man es aus den Filmen und Serien kennt auch im realen Leben? Hier ist unser Expectations vs. Reality – Check!

By the way: Wir schildern hier persönliche Erfahrungen – natürlich treffen diese Vergleiche nicht auf alle Studentenheime zu. Aber wahrscheinlich wird dir beim Lesen einiges bekannt vorkommen! 😉

Kontakte

Erwartung:

Du lernst sofort viele coole, neue Leute kennen mit denen du dann jeden Abend etwas total Spannendes unternimmst.

Realität:

Nach den anfänglichen Versuchen, Leute im Studentenheim kennenzulernen und Freundschaften fürs Leben zu schließen, gibst du auf und hoffst darauf, irgendwo anders Freunde zu finden. Viele Studenten, die im Wohnheim leben, ziehen sich oft in ihr eigenes Reich zurück, weil oftmals schon jedes Zimmer eine eigene Küche hat und Gemeinschaftsräume einfach nicht mehr gebraucht werden. Außerdem sind viele Bewohner auch überhaupt nicht daran interessiert, neue Kontakte zu knüpfen – deshalb wird aus dem spannenden Abend mit Freunden oft dann doch wieder nur ein Netflix-Marathon (was ja auch nichts Schlechtes ist 😊).

Kleiner Tipp: Hier haben wir eine brandneue Serien-Empfehlung für dich – falls dir schon die Ideen ausgehen.

Party

Erwartung:

Mindestens viermal die Woche wird hardcore gefeiert – das Bett ist ja nach der Feier nur ein paar Schritte oder Stockwerke entfernt. Und wenn einmal keine Riesenparty stattfindet, trifft man sich hald abends im Gemeinschaftsraum zum gemeinsamen Trinken, Lachen, Beisammensein.

Realität:

Die Nudeln vom Vortag auf der einen, Netflix auf der anderen Seite – spannender wird’s am Abend dann doch nicht. Soviel kann man sich grundsätzlich von den realen Heimabenden erwarten. Natürlich gibt es Ausnahmefälle und es traut sich endlich jemand eine Party zu schmeißen. Das Problem ist nur: Du wirst nicht eingeladen (wenn du die Person nicht kennst). Irgendwie verständlich, denn unter so vielen Bewohnern in einem Heim ist es schwer, die richtigen Partytiger zu finden – vor allem nachdem man realisiert, dass es sowieso sinnlos ist, sich zu erwarten, im Heim die Freunde fürs Leben zu finden (siehe oben!).
Ganz so mies ist es aber dann doch nicht: Wenn du schon nicht an den Heimpartys teilnehmen kannst, falls überhaupt welche stattfinden, denn gehst du eben mit deinen Unifreunden anderswo feiern (am besten zu einem SLV Event 😉) – Wiens Partyszene wird nicht umsonst gehyped! Und sonst gibt’s immer noch die Möglichkeit ohne Einladung die Party zu crashen – versuchen kann man´s ja mal.

Sauberkeit

Erwartung:

Parties, Unistress, Privatleben – da bleibt einem keine Zeit zum Putzen/ Aufräumen.

Realität:

Acht Uhr morgens: die Putzfrau klopft an der Tür. „Zimmerkontrolle!“ Das ist die Realität in vielen Studentenheimen. Die Kontrollgier der Heimmitarbeiter verpflichtet einen deshalb (mehr oder weniger) Ordnung zu halten. Auch in Studentenheimen ohne Putzfrau (welche meistens monatlich zweimal das Zimmer für einen fegt) findet oftmals eine sogenannte Zimmerkontrolle statt. Umso lustiger ist die Situation an Wochenenden: keine Heimmitarbeiter, d.h. die Bewohner toben sich aus, was das Zeug hält: vom Müllgeruch aus dem Müllraum, weil sich an Wochenenden womöglich keine Müllabfuhr in die Nähe von Studentenheimen traut, bis hin zu Kotze in den Gängen – die Legenden sind leider wahr.

Wir haben euch nach euren lustigen Studentenheim-Storys gefragt – hier sind einige unsrer Favourites:

 „Könnte jetzt keine bestimmte Geschichte hervorheben, kurz gesagt: es ist jeder Tag zum Totlachen!“ Markus, 21

 „Bei einer Heimparty ist eine Freundin von mir mal gegen eine Kante gelaufen und hatte dadurch eine Platzwunde, wir sind dann mit ihr ins Krankenhaus gefahren, die Wunde wurde genäht und danach ging´s direkt vom Krankenhaus ins Loco.“ Katrin, 19

„Die behalt ich dann doch lieber für mich, die schräge Geschichte. 😉“ Elisabeth, 20

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