Wie kann man sich etwas für immer merken?

Wir von Student Life Vienna zeigen euch in 3 Schritten, wie ihr euch den gelernten Uni-Stoff merken könnt und ihn nicht mehr vergessen werdet.

Vielleicht kennen ja einige Studenten diese Situation: Man lernt super angestrengt für eine Prüfung die bald stattfindet und kann den Stoff sogar einigermaßen. Nach einigen Tagen des hardcore Lernens sitzt man im Hörsaal und kreuzt schweißgebadet die Antworten an, die einem zum Traumjob verhelfen sollten.

Doch was passiert nach der Prüfung? Geht man Saufen? Ruft man seine Mama heulend an oder wird man doch Stripper? Vielleicht werden es all die drei Sachen, doch eines ist sicher: Man vergisst den Stoff, den man gelernt hat. Denken wir mal darüber nach, welche Informationen länger bei uns bleiben. Vor zwei Wochen hatte Lisa diese enge Jeans an, die ihren Po so schön betont… aber wie lange dauerte nochmal der 30-Jährige Krieg?

Bleibt der Stoff hängen, wenn man ihn sich kurz vor dem Einschlafen durchliest oder nur, wenn man die Vorlesungen besucht und nicht mitschreibt? Wir sind da, um euch zu helfen, aber seid gewarnt: Es ist kein „ich mach mal einfach lol“.

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Schritt 1: Wiederholen

Dieser Punkt überrascht hoffentlich niemanden. Es ist leider nicht einfach, sich etwas für immer zu merken und manchmal wünscht man sich einfach eine Maschine, die Bücher in unser Hirn stauen kann. Doch vielleicht hat es auch Vorteile, dass bestimmtes Wissen in unserem Kopfverdunstet? Immerhin muss man ja nicht wissen, dass Brad Pitt sein Journalismus Studium zwei Wochen vor seinem Abschluss schmiss und nach Hollywood auswanderte.

Andererseits ist berufliches Wissen wichtig, denn wir möchten uns von keinem Chirurgen das Knie operieren lassen, obwohl ein Arm gebrochen ist. Zum Glück können wir uns aussuchen, was wir lernen. Doch wie? Der deutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus zeichnete eine Kurve auf, die uns zeigt, wann wir vergessen. Nach 24 Stunden sind laut Ebbinghaus schon 66% des gelernten Stoffes weg. Deswegen ist Schritt Nummer 1 wichtig: Wiederholen.

  1. Erste Wiederholung eine Stunde nach dem Lernen.
  2. Die Nächste nach 24 Stunden, obwohl es auch gut wäre, noch am selben Abend alles nochmal zu lesen.
  3. Die dritte Wiederholung findet nach einer Woche statt.
  4. Die nächste nach einem Monat.
  5. Die folgende nach einem halben Jahr.

Theoretisch sollte man das Gelernte danach für immer im Kopf haben. Wir sind jedoch leider keine Roboter, denn wer ist dafür bestimmt, alles nach einem halben Jahr zu wiederholen? Wir nicht. Deshalb gibt es die nächsten zwei Punkte.

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Schritt 2: Andere unterrichten

Der beste Weg, um das Gelernte zu festigen ist, jemandem das Gelernte vor zu tragen, es zu lehren. Denn schon der weise Konfuzius sagte: „Lass es mich tun und ich behalte es.“ Unserer Meinung nach könnte man auch „Lass es mich unterrichten und ich werde es verstehen und es mir für immer merken können.“, sagen. Jemandem etwas zu lehren bringt uns dazu, etwas perfekt erklären zu müssen, weswegen wir uns durch das ständige Wiederholen den Stoff perfekt aneignen. Du kannst alles deiner Familie, deinen Freunden oder auch Kuscheltieren beibringen.

Schritt 3: Die Praxis

Hör auf zu weinen, wenn du den gelernten Stoff nicht anwenden kannst. All das, was du nächtelang in deinen Kopf gehämmert hast, hat dich dorthin gebracht, wo du jetzt bist: wahrscheinlich in einer Bar. Kleiner Scherz. Kannst du deine Fähigkeiten in der realen Welt nutzen? Mach das Beste daraus und mach Konfuzius stolz. Unmittelbar nach dem Lernprozess kannst du dein Wissen anwenden. Doch was, wenn du Medizin studierst? Oder Jus? Du kannst immer in die Zeit zurückreisen und Arzt spielen. Weißt du noch, wie es war, deinen Teddy zu operieren?

Such keine Ausreden, dass du nichts vom Gelernten anwenden kannst. Such eine Möglichkeit, es weiter zu geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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