How To: Effektive Studentenbudget-Planung

Studieren ohne Geldsorgen ist unmöglich? Nicht mit Student Life Vienna! Wir helfen euch, euer Studentenbudget effektiv zu planen und euch eine unbeschwerte Studienzeit zu ermöglichen.

You must gain control
over your money
or the lack of it will
forever control you.
— Dave Ramsey

Wie sieht ein vollständiger Budgetplan aus?

Nimm dir Zeit und denke genau durch, welche monatlichen Kosten auf dich zukommen werden. Je vollständiger dein Budgetplan jetzt wird, desto weniger böse Überraschungen wird es später geben. Denke neben den monatlichen Fixkosten wie der Miete, den Betriebskosten (Warmwasser, Strom, Haushaltsversicherung, Internet, GIS-Gebühren usw.) und Ausgaben für Nahrungsmittel auch an Materialien, die du für die Uni brauchen wirst (Bücher, Mappen, Stifte, Laptop, Drucken, Kopieren etc.). Überlege, mit welchen Kosten für Transportmittel du rechnen musst (Semesterticket bzw. Ferienmonatskarten oder Sprit). Vergiss auch nicht aufs Ausgehen, Shoppen, Toiletten- bzw. Haushaltsartikel und Medikamente.

Was das Einkommen betrifft, kalkuliere auch mögliche Finanzspritzen deiner Eltern mit ein. Beziehst du Studienbeihilfe? Ein Stipendium? Bekommst du Geldgeschenke zum Geburtstag bzw. Weihnachten?

Achte auch auf die gesetzlichen Zuverdienstgrenzen (Geringfügigkeitsgrenze, Ausgleichszulagenrichtsatz etc.), um am Ende nicht „unnötige“ Steuern zahlen zu müssen. Am besten ist, du siehst dir die letzten Transaktionen auf deiner Bankomatkarte durch – wofür fallen bei dir häufig Kosten an? Woraus setzen sich deine Einnahmen zusammen?

Wenn du gerade am Studienbeginn stehst und du vielleicht auch gerade ausgezogen bist, schrecke nicht davor zurück, dich mit Freunden oder Bekannten auszutauschen, die schon länger studieren und dir helfen können. Für Studenten gibt es bekanntlich auch zahlreiche Rabatte, mit denen du an vielen Ecken und Enden sparen kannst. Hier haben wir für dich einen kleinen Überblick über die besten Rabatte zusammengestellt.

10 Tipps zur Budgeterstellung

1. Sei realistisch

Der erste Schritt bei der Budgetplanung ist, ungefähr abzuschätzen, welche Ausgaben und Einnahmen pro Monat auf dich zukommen werden. Rechne dabei immer mit dem geringstmöglichen Einkommen bzw. den höchstmöglichen Ausgaben, dann wirst du später auch kein blaues Wunder erleben.

2. Needs & Wants

Unterscheide in deiner Planung immer zwischen den Needs, also welche Ausgaben gezwungenermaßen auf dich zukommen und den Wants, also fakultative Ausgaben. Das kann vor allem dann hilfreich sein, wenn das Geld knapp werden sollte. Die Needs sollten in der Planung zuerst aufscheinen. Am Payday werden also zuallererst Miete und andere Fixkosten abgedeckt, erst dann kommen deine Wants.

3. Diverses

Füge die Kategorie „Diverses“ in deine Budgetplanung ein. Addiere dafür all deine geplanten Ausgaben. Berechne dann 10% dieses Betrags und schreibe das Ergebnis in die „Diverses“-Kategorie. Selbst wenn du in deiner Planung etwas vergessen hast, wirst du so nicht so schnell über dein Budget kommen.

4. Sparen = Ausgeben

Entscheide dich für einen Geldbetrag, den du monatlich sparen möchtest und füge diesen der Ausgabenliste hinzu. Eröffne am besten ein separates Sparkonto, auf das du monatlich diesen bestimmten Betrag überweist. Das ermöglicht dir auch, immer ein „Back-Up“ für unerwartete Ereignisse zu haben.

5. Die Ziele

Wenn du deine Budgetplanung abgeschlossen hast, denke alles noch einmal gewissenhaft durch und stelle sicher, dass du dein Budget an deine persönlichen Ziele angepasst hast. Tu das über mehrere Monate hinweg. Wenn du merkst, dass du Schwierigkeiten hast, dich an dein Budget zu halten, gibst du möglicherweise Geld für Dinge aus, die außerhalb deines Zielspektrums liegen.

6. Archivierung und Überarbeitung

Hebe alle deine Rechnungen auf und organisiere sie nach Kategorien (Wohnen, Essen, Auto etc.). Wenn du deine Budgetplanung jedes Monat empirisch überarbeitest und sie laufend mit etwaigen Änderungen abstimmst, wird es einfacher sein, dich an sie zu halten. So hast du es auch leichter, Informationen wiederzufinden und dein Budget im Überblick zu behalten.

7. Kreditkarte ≠ Dauer-Lebensretter

Verlasse dich niemals auf deine Kreditkarte. Natürlich kann sie in bestimmten Situationen lebensrettend sein, langfristig gesehen nimmst du dir dadurch aber nur Schulden auf, die am Ende des Monats zusätzlich beglichen werden müssen.

8. Ausgaben-Tracking

Notiere dir regelmäßig deine Ausgaben. Dafür gibt es zahlreiche Apps auf iTunes bzw. im Playstore. Du wirst sehen, wie sich auch vermeintlich kleine Ausgaben auf Dauer häufen können.

9. Essen & Trinken

Kaufe niemals zu viel Essen ein, um nicht zu viel wegwerfen zu müssen. Lerne kochen, um Geld für Fertigessen und Takeaways zu sparen. Stelle dir einen wöchentlichen Essensplan zusammen, um sogenanntes „impulse shopping“ zu vermeiden. Verzichte auf die teuren Markenprodukte im Supermarkt. Finde heraus, welche Läden wann die billigsten Angebote haben. Beim Fortgehen ist stets Vorglühen angesagt – das entlastet deine Geldbörse ungemein!

10. Vergib dir

Es wird nicht immer möglich sein, dich zu 100% an die Budgetplanung zu halten. Egal wie diszipliniert du bist, du wirst hie und da zu viel ausgeben. Vergib dir und versuche, so schnell wie möglich wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

Wir hoffen, dir mit diesen Tipps deine Geldsorgen so weit wie möglich abgenommen zu haben. Vergiss nicht: Es wird Zeiten geben, an denen das Geld knapper ist – umso schneller wird dich ein unerwarteter Geldsegen überraschen. Am wichtigsten ist: Genieße deine Studienzeit und ein kleiner Nebenjob reicht oft schon, sich über Wasser zu halten.

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