Der Weg zum konzentrierten Lernen – 7 Tipps, die wirklich helfen

Wir als Studenten kennen das alle: Man hat sich endlich dazu aufgerafft, für die anstehenden Prüfungen zu lernen (das passiert eh nur alle heiligen Zeiten) und setzt sich an den Computer.

Das Lernen sieht dann in etwa so aus:

11:23: Neue WhatsApp-Nachricht von Kathi. Aufs Handy schauen.
11:27: Aufs Klo gehen.
11:33: Selena Gomez ist live auf Instagram. Aufs Handy schauen.
11:35: Neue Freundschaftsanfrage auf Facebook. Aufs Handy schauen.
11:42: Schatzi hat einen neuen Snap geschickt. Aufs Handy schauen.
11:47: Jemand hat an der Türe geklingelt.
11:49: Ö3-Newsflash: Schießerei in den USA. Aufs Handy schauen.
11:52: Neue E-Mail: Zalando-Newsletter. Aufs Handy schauen.
11:55: Johanna hat dich in einem Kommentar erwähnt. Aufs Handy schauen.
12:00: Zeit fürs Mittagessen.
13:00: Pause nach dem Mittagessen, in der du realisierst, dass du nicht eine Seite deines Skripts gelernt hast und diese Pause überhaupt nicht verdienst.

Wie du die Ablenkungen während des Lernens aufs Minimum hinunterschraubst, haben wir für dich in 7 praktischen Schritten zusammengefasst. Einser? ich komme!

Internet am Handy ausschalten

Unsere größte Ablenkung ist heutzutage das Handy. Ständig erhalten wir neue Benachrichtigungen von irgendwelchen Apps und haben ununterbrochen den Drang, nachzusehen, was es Neues gibt. Am besten ist, du schaltest das Internet auf deinem Handy aus. Gib deinen Bekannten Bescheid, dass du in den nächsten Stunden lernen musst und du deshalb nicht mehr auf Nachrichten antworten kannst. Wenn dann doch jemand dringend etwas von dir benötigt, kann er oder sie dich anrufen oder eine SMS schreiben.

Öffne am Computer nur jene Webseiten, die du fürs Lernen brauchst. Schließe Facebook, Twitter, YouTube & Co., um gar nicht einmal in Versuchung zu geraten, zum hundertsten Mal durch den Feed zu scrollen.

Ordentliches Arbeitsumfeld schaffen

Ein ordentliches Arbeitsumfeld ist das Um und Auf fürs konzentrierte Lernen. Liegt neben dir ein Klamottenhaufen auf dem Boden, der dich stresst, weil er eben neben dir liegt, und das Gewand nicht im Kasten hängt, räume lieber zuerst auf. Dein Schreibtisch ist ein einziges Chaos? Verstaue zuerst alle Dinge, die du für deine aktuelle Arbeit nicht benötigst.

Eine gute Idee ist es auch, sich Kerzen im Zimmer aufzustellen. Diese schaffen eine nette und ruhige Atmosphäre, besonders jetzt im Winter, wenn es früher dunkel wird.

Ob du Musik hörst, ist ganz deine Sache. Manche irritiert das enorm, andere können ohne gar nicht produktiv sein.

Regelmäßig Pausen machen

Regelmäßige Pausen sind wichtig, um beim Lernen konzentriert bleiben zu können. In diesen ist das Handy erlaubt. Erstelle dir am besten einen Zeitplan, in den du auch Pausen einbaust. In diesen kannst du dich dann mit all jenen interessanteren Dingen belohnen, die dich möglicherweise vom Lernen ablenken. Hier findest du übrigens die praktischsten Apps für Studenten, die dir auch bei der Zeitplanerstellung unter die Arme greifen!

Die richtige Ernährung

Das regelmäßige Trinken (von Wasser!) ist wichtig, um hydriert und wach zu bleiben. Stopfe dich außerdem nicht mit Süßigkeiten voll – diese werden dich vielleicht für kurze Zeit auf ein Konzentrationshoch befördern; auf Dauer macht dich der Zucker jedoch eher müde, als dich zu pushen. Abgesehen davon ist es natürlich auch nicht gesund, ständig zu naschen.

Iss regelmäßig Obst und Gemüse. Kaffee ist auch erlaubt, aber nicht zu viel!

Sport & frische Luft

Wenn du regelmäßig Sport machst, wirst du sehen, dass du dich beim Lernen viel besser konzentrieren kannst, weil du einfach ausgelassener bist. Wichtig ist es ebenfalls, mindestens ein Mal pro Tag an die frische Luft zu gehen. Ein kleiner Spaziergang reicht dabei schon, dein Gehirn wieder mit ausreichend Sauerstoff aufzutanken.

Eat the frog

Starte deinen Lerntag mit jener Aufgabe, die dir am meisten im Magen liegt. Ist diese einmal erledigt, bist du dir selbst dankbar und denkst nicht die ganze Zeit daran, dass du diese noch vor dir hast.

Calm down

Sich selbst bis zum Gehtnichtmehr zu stressen, wegen der Angst, bis zur Prüfung nicht mehr alles lernen zu können, beeinträchtigt das Konzentrationsvermögen ungemein. Beim Lernen geht es nicht darum, jeden einzelnen Unterpunkt in- und auswendig zu können. Verschaffe dir lieber einen ordentlichen Überblick über deinen Stoff und verstehe ihn, anstatt ihn stupide auswendig zu lernen. Lerne lieber so, dass du die Informationen auf Dauer im Kopf behältst – wenn die Prüfung dann im MC-Format ist, also nur auswendiggelernte Punkte abprüft und nur eine 4 wird, mach’ dir nichts draus – #4gewinnt ist doch unser aller Lieblingsspiel.

Mit diesen Tipps sollte einem konzentrierten Lernen nichts mehr im Wege stehen. Und mit jeder erledigten Uni-Prüfung belohnen wir dich auch mit der nächsten SLV-Party, versprochen! 😉

P.S.: Wie du dir etwas für IMMER merken kannst? SLV sagt dir, wie’s geht…

 

 

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