Dinge die du erst lernst, wenn du von Zuhause ausziehst

Die erste eigene Wohnung: Du denkst an Freiheit, Party und Unabhängigkeit. Vor allem aber beginnt eine ziemlich anstrengende Zeit und du wirst merken, dass das Hotel Mama eigentlich gar nicht so schlecht war. 😉 

Das Internet kommt nicht von alleine

Ein guter Rat an alle Netflix-Insta-und Youtube-Suchtler: Bestell deinen Internetanschluss so früh wie möglich. Oft merkt man erst, was man vermisst, wen es nicht mehr da ist. WLAN ist eines dieser Dinge. Erledige das am besten so früh wie möglich, dein Datenvolumen wird es dir danken.

Es ist nie genügend Platz

Zu Hause war die Sache noch einfach. Im eigenen Zimmer hatte man genau die paar Sachen, die man regelmäßig benutzte, alles andere wurde woanders verstaut. So funktioniert das in der neuen Wohnung nicht mehr. Sämtliche Möbel, Bücher, Schuhe, Jacken und jeglicher Kleinkram müssen einen Platz bekommen. Bei einer Ein-Zimmer-Wohnung von durchschnittlich 20 Quadratmetern gar nicht so einfach.

Dein Kühlschrank füllt sich nicht von selbst

Sich selbst zu versorgen kann am Anfang schwer sein. Insofern du dich nicht mit deinen Mitbewohnern absprichst oder du alleine wohnst heißt das: der halbe Liter Milch, das halbe Kilo Käse, sechs Aufbackbrötchen und acht Bananen gammeln im Kühlschrank vor sich hin, weil du sie niemals alleine essen wirst. Kauf also nur ein, was du wirklich brauchst – so sparst du nicht nur Geld, sondern auch Nerven, wenn du die Einkaufstasche wieder alleine die Treppe hochschleppen musst.

Tipp:Du bist gerade in eine WG eingezogen und brauchst ein wenig Starthilfe? Hier geht´s zu unsrer WG-Checkliste.

Lass dir Zeit beim Einrichten

Um sicherzugehen, dass dir deine Einrichtung auch noch nach zwei Wochen gefällt, vermeide Spontan-Aktionen beim Möbelkauf. Lass dir besser Zeit und verzichte notfalls noch ein paar Wochen aufs Designer-Regal. Geh lieber mit einem richtigen Plan auf Shopping-Tour.

Ständig muss man Kleinkram nachkaufen

Manche Dinge waren zu Hause einfach immer da. Zum Beispiel Batterien. Oder Glühbirnen. Oder Backpapier. Oder Zahnpasta. Oder Klopapier.

Leg dir ein Sparkonto zu

Klar, besonders viel Geld wirst du Ende des Monats nicht mehr übrig haben, jetzt wo du 400 € für 30 Quadratmeter bezahlst. Trotzdem: Versuch dir jeden Monat einen kleinen Betrag zur Seite zu legen. Das hilft bei plötzlich explodierenden Stromrechnungen genauso wie bei kaputten Betten oder sonstigen unvorhersehbaren Happenings.

 Fertiggerichte sind leider nicht immer geil

Nach der hundertsten 10-Minuten-Lasagne vermisst man Mamas selbstgemachtes Essen doch ein bisschen. Und 7 Mal die Woche Nudeln ist eben auch nicht das Wahre. Dann vielleicht doch mal daheim anrufen und nachfragen, wie denn das Rezept für Bratkartoffeln nochmal war.

Tipp:Du überlegst erst einmal ins Studentenheim zu ziehen? Hier findest du unseren Erfahrungsbericht zum Leben im Heim.

 

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