Die spannendsten und ekelhaftesten Gerichte der Welt

Von tausendjährigen Eiern, Froschschenkeln oder Ähnliches hat schon jeder einmal etwas gehört. Aber wie wäre es zum Beispiel mit Schafsaugen oder Ameisenlarven? Student Life Vienna stellt euch hier die spannendsten und gleichzeitig ekelhaftesten Gerichte der Welt vor!

Vorweg sei gesagt: Wer stark genug ist und die folgenden Speisen probieren möchte, muss bei vielen Dingen wohl oder übel in das Land fahren, wo es das Gericht gibt. Oftmals scheitert es an den Richtlinien für Nahrungsmittel oder einfach daran, dass sich nur die wenigsten für diese außergewöhnlichen Gerichte interessieren und somit das System des Angebots und der Nachfrage nicht funktioniert.

PS: Vegetarier und Veganer müssen jetzt ganz stark sein.

Rocky Mountain Oysters / Prairie Oysters

Fangen wir mit einer Vorspeise an: In erster Linie könnte man bei dem Namen an gewöhnliche Austern denken, es sind in Wahrheit aber frittierte Büffel- beziehungsweise Stierhoden! Mit Mehl, Pfeffer und Salz garniert wird diese Spezialität vorwiegend in Amerika und Kanada gegessen. Dem „Cowboy-Kaviar“, wie diese Speise ebenfalls genannt wird, wird – was für eine Überraschung – eine potenzfördernde Wirkung zugeschrieben.

Escamoles

Tacos sind unglaublich lecker und auch hierzulande in Wien weit verbreitet. Es gibt unglaublich viele Variationen für Tacos. Meistens wird Fleisch, Gemüse und Käse zusammen mit einer Salsa-Sauce in ein Weizen- oder Maistortilla gefüllt. Doch eine wichtige Zutat fehlt noch: Ameisenlarven! In Mexiko werden die Larven und Puppen von sogenannten Riesenameisen gerne mit Guacamole in einem Taco verarbeitet. Aber auch frittiert mit Chili, Knoblauch und anderen Gewürzen sollen die Escamoles ein wahrer Genuss sein. Vom Geschmack her schmecken Escamoles angeblich nussig und buttrig. Eine reiche Proteinquelle durch und durch!

Mopane-Raupen

Bleiben wir gleich bei Insekten. Die Mopane-Raupe ist in mehreren Gegenden Afrikas wie zum Beispiel in Südafrika, Namibia oder Zimbabwe eine verbreitete Nahrungsmittelergänzung. So groß und dick wie ein Finger strotzt sie nur vor Proteinen, besitzt Kalium und Eisen und hat einen Fettanteil von rund 15 Prozent. In den meisten Fällen wird sie getrocknet als knuspriger Snack für zwischendurch gegessen, aber auch die moderate Variante eingelegt mit Chili-Sauce und mit Tomaten, Zwiebeln und Gewürzen angebraten ist durchaus üblich. Auch kann man Mopane-Raupen zur Suppe beigeben.

Balut

Machen wir einen großen Schwenk nach Asien. In den Philippinen und in Vietnam ist eine ganz besondere Spezialität üblich: halb ausgebrütete Enten- beziehungsweise Hühnereier, oder auch Balut genannt. Die 17 beziehungsweise 19 Tage alten Eier werden gekocht, gepellt und mit Salz warm auf den Straßen oder in Imbissbuden verkauft. Dabei sieht man beim Verzehr deutlich den Schnabel und auch schon die Federn der Küken. Nichts für schwache Nerven!

Tong zi dan

Wer zufällig im Frühjahr in der ostchinesischen Stadt Dongyang Halt machen sollte, wird an Tong zi dan, oder auch Frühlingseier genannt, nicht vorbeikommen. Für die Zubereitung dieser Spezialität werden die Eier rund einen Tag lang in Kinderurin – vorzugsweise von Jungen unter zehn Jahren – hartgekocht. In der traditionellen chinesischen Medizin werden diese in Urin gekochten Eier vielversprechende Heilwirkungen nachgesagt, die jedoch heutzutage sehr umstritten sind. Tong zi dan gilt seit 2008 sogar als immaterielles Kulturerbe.

Schafsaugen

Auf unserem kulinarischen Weg zurück nach Europa bewegen wir uns in Richtung Mongolei, Kirgisistan, Afghanistan und Turkmenistan. Dort gelten unter anderem Schafsaugen als Delikatesse. Die Schafsaugen, aber auch Lamm- oder Hammelaugen, werden gekocht und gegessen. Die Schafsaugen gibt es auch als panierte Variante.

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Casu Marzu

Zurück in Europa angekommen, erwartet uns in Sardinien ein Käse, der den Namen Casu Marzu trägt. Casu Marzu ist jedoch kein handelsüblicher Käse, es handelt sich hierbei um einen Schafskäse, der so lange reift, bis er madig wird. Der Käse wird von den Maden gegessen und verdaut, und somit bekommt dieser eine cremige Konsistenz. Traditionell wird Casu Marzu mit den Maden pur gegessen, man kann aber auch die Maden abschaben und den Käse so genießen.

Oggi vi vogliamo "sfidare" e condividiamo per voi lo scatto di uno dei grandi "classici" della Sardegna. Siamo lieti di presentarvi "su Casu marzu" significa "formaggio marcio" in sardo. Un formaggio unico nel suo genere in tanti lo amano, ma molti lo temono. Voi in quale categoria rientrate? 😁 Segui @vistanetfood e usa # vistanetfood per raccontarci le eccellenze enogastronomiche della nostra #sardegna ~ Facebook Vistanet Food grazie per lo scatto @landaseville rdegnaintavola #sardinianworld #insardegna #sardegnain1scatto #sardegnacom #sardinialand #sardiniantales #sosbattormorossardegna #sardegnapics #sardiniaexp #sardegna_official #traveling_sardegna #sardegnammy #sardegna #sardaigne #sardinia #gastronomiasarda #formaggiosardo #casu #casumarzu #cannonau #panecarasau #porcettoarrosto #famillesarde #famigliasarda

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Haggis

Wer auf Innereien abfährt sollte sich definitiv an Haggis, dem Nationalgericht aus Schottland, heranwagen. Hierzu wird ein Schafsmagen unter anderem mit gehackter Leber, Herz, Lunge, Nierenfett, Hafermehl und Zwiebeln gefüllt und gekocht, ehe er anschließend bei Tisch aufgeschnitten wird. Dazu isst man in der Regel Kartoffeln und Steckrüben. Haggis bekommt man in Schottland nahezu überall, auch als Fast-Food mit Pommes ist dieses Gericht durchaus anzutreffen.

Insektenburger

In Asien sind Insektengerichte längst Standard. Mit der neuen EU-Verordnung „neuartiger Lebensmittel“ sind seit Anfang 2018 Insekten in Europa offiziell als Lebensmittel erlaubt. Somit ist es nun auch in Österreich möglich, Insekten zu essen. Sie enthalten sehr viel Eiweiß, sind aber gleichzeitig fettärmer als herkömmliches Fleisch. Wie wäre es also mit einem Insektenburger, einem Salat mit Heimchen oder einem knusprigen Heuschreckenspieß? Es scheint fast so, als ob eine Speise mit Insekten der neue Foodtrend wird.  Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt?

Falls ihr jetzt übrigens Hunger auf nicht ganz so spezielles Essen bekommen habt, findet ihr hier einen Pizza-Guide, hier die besten Sushilokale und hier indische Restaurants in Wien. In diesem Sinne: Guten Appetit!

 

 

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